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sea food curry

09
Sep

Wir mögen die Wellen des Atlantiks sehr sehr gern. Allerdings, wenn wir gerade Muscheln pflücken und sie sich von hinten heimlich ranschummeln und uns quasi bis zur Wirbelsäule nass machen und in die Kameratasche gucken, dann wird es langsam kritisch mit der Freundschaft ;-) Naja, so ist das nun mal, wenn wir mit unserer Forager Box auf den Felsen rumklettern, natürlich ganz vorn beim Meer, weil da ja die größten Muscheln wachsen. Mellie hatte zwar planungstechnisch die Low Tide auf die Minute abgepasst, aber das ist ja den großen Wellen egal. Nass und glücklich sind wir mit unserer Beute, gepflückt direkt vor unserer Haustür, erst mal heim gehüpft unter eine warme Dusche. Zur Strafe mussten die Muscheln gleich in den Kochtopf…

on the menu: Meeresfrüchtecurry

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Zutaten

Currysoße

  • 2 rote Zwiebeln
  • Olivenöl
  • 2 Knobizehen
  • 1 daumengr. Stk. Ingwer
  • 1 Stange Zitronengras
  • 2 Kaffir-Limetten-Blätter
  • 1/2 rote Chili
  • Schalenabrieb 1/2 Zitrone
  • Saft 1/2 Zitrone
  • 1 TL Cumin
  • 1 TL Piri Pir
  • 1 TL Honig
  • 50 g rote Curry Paste
  • Salz & Pfeffer
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 1 Dose Wasser
  • 1 TL Crème Fraîche

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stars of the dish: Miesmuscheln
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Zutaten Curry

  • 1/4 Crown Price Kürbis
  • 2 mittelgroße Brokkoli
  • 1 kl. Meerbrasse (sea bream)
  • 300 g Kabeljau (cod)
  • 1 kg Miesmuscheln
  • 2 Hd. voll Baby-Spinat
  • 1 Hd. voll Petersilie (kleingehackt)
  • 40 g Cashewkernnüsse (angeröstet)

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Zubereitung

Für die Currysoße hackt ihr zuerst die Zwiebeln klein und schwitzt sie in einem mittelgroßen beschichteten Topf an. Dann kommt der kleingehackte Knobi und Ingwer dazu. Das Zitronengras müsst ihr ordentlich zerdrücken, bevor es rein darf. Am besten mit einem Nudelholz oder der Rückseite einer Pfanne. Fügt alle anderen Zutaten hinzu, in der oben angegebenen Reihenfolge. Die Soße aufkochen und dann für ca. 1/2 Stunde köcheln lassen. Ihr könnt sie zur Seite stellen und später weiter machen. Wer keine Zeit hat, macht gleich weiter, indem ihr die Crème Fraîche zugebt…

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…und den geschälten und klein geschnittenen Kürbis. Diesen für ca. 10 min. kochen. Setzt einen extra Topf auf, in den ihr die gewaschenen Miesmuscheln gebt – ohne alles, einfach so, wie sie sind. Wir lassen unsere Muscheln übrigens immer noch eine ganze Weile in Meerwasser liegen, so dass der Dreck noch bissel raus geht, bevor wir sie mit einem Glitzischwamm unter frischem Leitungswasser putzen.

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Dann kommen die Brokkoli-Röschen dazu. So ganz ohne sea food geht das Curry ja nicht, deshalb kommt jetzt die ganze Meerbrasse drauf, bis sie durch ist. Dann kommt sie wieder raus und wird auseinander genommen, so dass keine Gräten mehr drin sind. In der Zwischenzeit legt ihr das Kabeljaufilet in die Soße und gebt den Babyspinat darüber, so das beides dünsten kann. Das Filet wird dann zerfallen. Der Kabeljau kommt auch wieder zurück in den Topf. Zum Schluss kommen noch die Muscheln dazu. Wir haben einige in ihren Schalen gelassen (einfach weils schön aussieht) und die anderen ohne dazu gegeben. Gebt noch die kleingehackte Petersilie dazu. Dann nur noch anrichten und es kann los gehen. Mit einer Hand voll gerösteter Cashewkerne bekommt das Curry gleich noch eine ganz andere Note :-)

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Wir haben zu dem Curry unser selbstgebackenes Naan Bread gegessen.

Fazit: Extra special and yummy!!! Die Muscheln sind kein Muss, aber wenn sie einen direkt vor der Haustür anlachen, dann gehören sie auch ins Essen :-)

views of the day: grim Fistral in the morning while mussel picking
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PS: Der Fistral kann auch Sommer…ungefähr 5 min. später,
wenn wir durchnässt wieder in der Wohnung angekommen sind :-)seafood-curry-18

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