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chestnut puree

16
Okt

Wir hatten einen wundervollen Sommer und bisher zeigt sich der Herbst auch von seiner goldenen Seite. Da macht es richtig Spaß, raus zu gehen und Essbares zu sammeln. Walnüsse, Quitten, Zieräpfel, Äpfel, Birnen und Maronen. Die Liste ist schier unendlich. Dieses Gefühl etwas kostenlos gesammelt zu haben, ist herrlich. Und trotz Garten können wir das wilde Räubern nicht lassen ;-) Warum auch. Der Beschluss steht ja fest, es wird ein zweiter Marmeladenvorratsschrank in unsere Wohnung wandern!!!

on the menu: Esskastanienpüree

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Zutaten

  • 370 g Esskastanien (geröstet und ausgepuhlt)
  • 360 ml Wasser
  • 120 g Zucker
  • 1 Vanilleschote

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Zubereitung

Der aufwendigste Teil des Rezeptes ist das Vorbereiten der Esskastanien (auch Maronen genannt). Hierfür heizt ihr euren Backofen auf 200° Umluft vor. Wir haben eine gusseiserne Schüssel voll Wasser mit unten auf den Boden des Ofens reingestellt. Anschließend macht ihr ein Blech voll Maronen. Der erste Akt ist, sie mit einem Messer kreuzweise einzuschneiden. Dann lassen sie sich später besser schälen. Wenn ihr damit fertig seid, ab damit in den Ofen für ca. 5 min. lasst ihr die Temperatur an, dann dreht ihr sie ab und lasst den Ofen aber weiter laufen. Die Maronen schälen sich am besten, wenn sie noch heiß sind. Deshalb zum Schälen immer ca. 5 rausnehmen, schälen, die nächsten 5 rausnehmen, schälen – bis ihr mit dem Blech durch seid. Wir haben die geschälten Maroni in eine Plastikdose mit Deckel gegeben, damit sie nicht zu schnell austrocknen und hart werden.

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Ab jetzt wird es einfacher. Kocht 5 kleine Gläser aus und stellt sie zur Seite. Dann setzt ihr einen Topf auf. Gebt die geschälten Maroni rein. Wasser und Zucker dazu. Schneidet die Vanilleschote längs auf und streift mit dem Messer das Mark heraus. Das gebt ihr mit in den Topf und die Schale der Vanilleschote auch. Umrühen, damit sich der Zucker auflöst. Aufkochen und für 25 min. köcheln lassen auf mittlerer Hitze. Gern mit einem Deckel drauf, so dass nicht zu viel vom Wasser verdampft. Das braucht ihr nämlich, damit das Püree nicht zu dick wird. Wenn die Zeit rum ist, entfernt ihr die Vanilleschote. Die könnt ihr zum Beispiel noch gut in eure Zuckerdose geben und müsst sie nicht gleich wegwerfen. Dann geht ihr mit dem Stabmixer in den Topf püriert die Maronen samt Wasser fein. Das geht sicher auch in einer Küchenmaschine, aber es ist nicht sehr viel Masse, weshalb der Stabmixer praktischer ist. Anschließend macht ihr das Püree noch mal heiß und füllt es in eure Schraubgläser ab. Fertig :-)

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Fazit: Frisch serviert aus dem Kühlschrank schmeckt das Maronenpüree einfach nur himmlisch. Es ist ein hoher Arbeitsaufwand, der sich aber definitiv lohnt!

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